Probekartoffeln

Vor einigen Monaten haben wir ein paar keimende Kartoffeln ausgepflanzt. Wir hätten sie nicht mehr gegessen, wollten sie aber auch nicht wegwerfen (ich werfe ungern Lebensmittel weg) und so haben wir sie stattdessen einfach mal in die Erde gesteckt.

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Da wir wussten, dass durch den Garten noch schweres Gerät muss, haben wir eine Stelle gewählt, die wohl eher nicht von Treckern befahren werden muss: Hinter die Buchsbaumhecke an der Wand des Schweinestalls im Innenhof. Wirklich keine Stelle für ein Gemüsegarten, aber in dem Moment hatten wir schlicht keine Wahl.

Den Kartoffeln schien die suboptimale Lage egal zu sein. Wir häufelten nur nachlässig an, das Kartoffelgrün wuchs und wuchs, blühte, wurde ab und an von ein paar Schnecken angeknabbert und gestern haben wir testweise mal gebuddelt: Die Kartoffeln haben sich leicht lösen lassen, die Schale blieb beim Fingertest artig an der Knolle und wir haben entschieden: Es wird geerntet.

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Heute gab es also das erste Mal Kartoffeln aus eigenem, spontanen und lachlässigen Anbau. Und sie waren sehr lecker! Nächstes Jahr dann mit etwas mehr Konzept.

3 Gedanken zu „Probekartoffeln

  1. Wie viel konntet ihr denn ernten? Sieht ja nach ordentlich großen Knollen aus. 🙂
    Die Kartoffeln, die wir in unserem Garten angebaut haben, sind sehr schnell verwelkt und die Knollen entsprechend nicht mehr gewachsen. Eine kleine Probernte war jedenfalls eher ernüchternd. Bin gepannt auf den Rest, den der (zuvor extra aufgedüngte) Boden hergibt. Machmal kommt bei nachlässigen Anbau halt einfach mehr raus, vor allem weil man keine großen Erwartungen hegt 😉

    1. Die Kartoffeln in der dunklen Kiste ist die gesamte Ernte. Aber wir hatten auch nur eine Hand voll Knollen verbuddelt und auch nicht ordentlich angehäufelt.

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