Nächste Etappe: Kindergarten

Jetzt war es also so weit: Die Erdnuss ist definitiv dem Baby-Status entwachsen.

Ende Juli ging es für das Kind das letzte mal zur Tagesmutter. Es war ein ziemlich emotionaler Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Zum Abschied gab es für das Kind ein Döschen Seifenblasen, für uns Eltern Kaffee und Kuchen und einen dicken Ordner voller Fotos und Entwicklungsberichte, die die Tagesmutter in den 2 Jahren angefertigt und gesammelt hat. Wir hatten für die Tagesmutter Merci-Schokoriegelchen beschriftet mit Dingen, für die wir „Danke“ sagen wollten. Für ihre Geduld, für viele vorgelesene Bücher, für ihre tollen Streitschlichter-Qualitäten, viele gesungene Lieder und getrocknete Tränchen. Zudem haben wir einen Gutschein für’s Spaßbad beigelegt, damit sie mit ihrem Mann und ihren Kindern einen tollen Tag verbringen kann.

merci

Die Betreuung in den zwei Jahren war immer großartig. Die Tagesmutter ist sehr gewissenhaft und lieb, zuverlässig und einfach mit uns auf einer Wellenlänge. Wir haben uns vorgenommen, auf jeden Fall in Kontakt zu bleiben. Soviel also zum weinenden Auge.

Das Lachende ist ja nun auch sehr ersichtlich: Wir haben ein Kindergartenkind! Ein richtiges, großes Kindergartenkind! Das sich auch wirklich auf seinen ersten Tag freute und furchtbar stolz mit seinem kleinen Rucksack loszog.

Wir haben Urlaub und könnten eine sehr vorsichtige und langsame Eingewöhnung anbieten… aber das Kind zeigte uns sehr deutlich: Brauch‘ ich nich‘.
Schon bevor es die Pantoffeln angezogen hatte, waren wir bereits völlig abgemeldet und das Kind in’s Spiel abgetaucht. Wir sagten ihm noch, dass wir jetzt gingen und ihn später wieder abholen würden, da meinte er nur: „Jahaaaa, bis ‚päta!“ und war nicht weiter interessiert.
Es mag seltsam klingen, aber genau das ist es, was wir erwartet hatten. Unser Kind war schon immer aufgeschlossen und mutig und voller Vertrauen, dass wir ihn wieder abholen. Und so kam es, dass er schon am ersten Tag von 8:30-14:00Uhr im Kindergarten blieb.

kiga

Die Erzieherinnen meinten beim Abholen, er habe super mitgespielt, würde ganz viel und toll sprechen, könne schon erstaunlich gut mit Messer und Gabel essen und hätte super mitgemacht. Er hat sich sogar problemlos zum Mittagsschlaf ablegen lassen.

Tränen gab es nur, als wir ihn mitnahmen. Erstmal, weil er seine Pantoffeln nicht dort lassen wollte und wir die dann wieder mitnehmen mussten und natürlich, weil er noch nicht nach Hause, sondern weiter spielen wollte. 😉

Haben wir diese Etappe also sehr stressfrei eingeleitet… Juhu!

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